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Las Vegas ist eine Stadt voller Leben und Veränderungen. In diesem Blog werden wichtige Ereignisse, interessante Ausflugsziele und Events beschrieben.

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World Series of Poker - WSOP in Las Vegas

17. Juni 2008

WSOP LOGOLas Vegas ist DIE Glückspielmetropole weltweit. Da liegt es nahe, das sich in dieser Stadt die besten Pokerspieler der Welt treffen.

Jedes Jahr werden in Las Vegas die World Series of Poker (Pokerweltmeisterschaft) ausgetragen. Seit dem 30. Mai bis zum 14. Juli werden die 39. WSOP 2008 im Rio Hotel & Casino in Las Vegas ausgetragen. In dieser Zeit stehen 55 Pokerturniere in den Varianten Texas- und Omaha Hold’em, Seven Card Stud, Razz sowie in der gemischten Variante H.O.R.S.E. auf dem Turnierplan. Jedes Tunier wird über mehrere Tage gespielt. Die Startergebühr für die einzelnen Tuniere schwanken zwischen 1.000,00 USD und 10.000,00 USD. Das größte Tunier wird das 54 Event (World Championship No-Limit Texas Hold’em) sein. Es wird vom 03. Juli bis 14. Juli 2008 gespielt und die Finaltische kommen am 09. November und 10. November 2008 zusammen. Letztes Jahr (2007) konnte sich in diesen Tunier Jerry Yang (Xao) aus 6358 Pokerspielern durchsetzen und den Weltmeistertitel holen. Die Gewinnsumme von 8.250.000,00 USD wurde ihm in Form eines Schecks überreicht.

Spiel Tische Las VegasJeder Gewinner eines Tunieres erhält neben der jeweiligen Gewinnsumme auch ein Bracelet. Dies ist ein wertvolles Armband aus Gold in Form einer Armbanduhr. Doch statt eines Zifferblattes befindet sich das goldene Emblem der World Series of Poker darauf.

Die Pokerspieler reisen aus der ganzen Welt an. Am 11. Juni 2008 zum H.O.R.S.E. Tunier hat der deutsche Jens Voertmann sein erstes Bracelet und $298.253 gewonnen. An diesem Tunier nahmen 414 Spieler teil.

Die Veranstaltungen und genauen Spielresulate sind auf der offiziellen Website von World Series of Poker zu entnehmen.

Die Idee für ein Treffen der größten Pokerspieler stammt aus dem Jahre 1949. Benny Binion, Nicholas „Nick the Greek“ Dandolos und Johnny Moss veranstaltetn einen Pokermarathon über 5 Monate. An der ersten World Series of Poker 1970 nahmen sieben Spieler teil und 2007 waren beim großen Tunier 6.358 Spieler zusammen gekommen.

Einer der großen Pokerspieler ist der legendäre Johnny Moss (geb. 14.Mai 1907, gest. 16. Dezember 1995). Er spielte in jeder WSOP von 1970 bis zur 1995 World Series mit und gewann während seiner Karriere 8 Bracelets. Die Starthand Ass-Zehn wurde zu seiner Ehre Johnny Moss genannt.

2008 WORLD SERIES OF POKER
Tuniere: 29. Mai 2008 bis 14. Juli 2008
Finaltische World Championship No-Limit Texas Hold’em: 09. November 2008 bis 10. November 2008
Ort:
Rio Hotel & Casino
3700 West Flamingo Road
Las Vegas, NV US
+1 800-752-9746
Web: worldseriesofpoker.com

Filmtip: “Glück im Spiel”
Darsteller: Eric Bana, Drew Barrymore, Robert Duvall
Spieldauer: 119 Minuten
Produktionsjahr: 2006

Freunde des Pokerspieles werden diesen Film lieben. Ein Hauch der World Series of Poker liegt in diesem Film.
VideoMarkt: “Huck Cheever ist dem Pokerspiel verfallen. Allerdings spielt er nach dem Wie-gewonnen-so-zerronnen-Prinzip und ist permanent pleite. Sein erstes Date mit der Loungesängerin Billie verbringt er am Pokertisch eines Casinos. Am nächsten Morgen hat er sich mit ihrem Ersparten aus dem Staub gemacht. Mit dem Geld begibt sich der Spielsüchtige zum nächsten Spiel, um die 10.000 Dollar Teilnahmegebühr für die World Series zu gewinnen, wo es zur Konfrontation mit Hucks übermächtigen Vater L.C. Cheever, einem zweifachen Poker-Weltchampion, kommt.”

Las Vegas in der Mojave Wüste

16. Juni 2008

Mojave WüsteDas Klima der Wüstenstadt Las Vegas wird hauptsächlich durch die Mojava Wüste (Mohave-Wüste) bestimmt. Die Wüste umfasst eine Fläche von 35.000 km² und befindet sich in Teilen Kaliforniens, Nevadas, Arizonas und Utahs. Bekannte Städte sind Las Vegas (Nevada) und Victorville, Barstow und Needles aus Kalifornien. Zeitzeugen der vielen Bodenschätze sind die viele Geisterstädte in der Wüstenregion.

Temperatur-Extremen und vier unterschiedlichen Jahreszeiten sind Merkmale der Mojava Wüste. In den Wintermonaten liegen die Temperaturen in den Tälern unter -7 ° C, und unter -18 ° C in höheren Lagen.

Der Wetter im Frühling ist geprägt durch pazifische Stürme. Bis Anfang Juni, ist es selten zu einer anderen pazifischen Sturm mit einem erheblichen Auswirkungen auf die Region’s Wetter und Temperaturen nach Mitte Mai werden in der Regel über 32 ° C und häufig bei über 38° C.

Das Sommerwetter ist geprägt durch Hitze. Die Temperaturen in den Tälern können 49° C und auf den Erhöhungen auf 54 ° C steigen. Erhöhungen - und die Präsenz des nordamerikanischen Monsun. Niedrige Feuchtigkeit, hohen Temperaturen und niedrigen Druck zeigen die Präsenz des nordamerikanischen Monsun.

Der Herbst ist in der Regel angenehm, mit ein bis zwei Pazifik Stürmen, welche zur Schaffung regionalen Regen dienen. Einer der trockensten und sonnigsten Monate in der Mojave ist der Oktober, und die Temperaturen bleiben in der Regel zwischen 21° C und 32° C in den Tälern.

Nach den extremen Temperaturen, ist der Wind das bedeutendste Wetter Phänomen in der Mojave. Viele Windparks sind dieser Wüste errichtet, welche in den Bereichen Stromerzeugung aus Wind beachtliche wirtschaftlichen Gewinn für Kalifornien und Nevada erbringen.

Ein anderen wichtiger Faktor für das Wetter in der Region ist der Höhenunterschied. Die höchsten Gipfel innerhalb der Mojave ist Charleston Peak mit 3633 m, während Badwater im Death Valley sich 86 m unter dem Meeresspiegel befindet. Dementsprechend sind Temperaturen und Niederschläge in der gesamten Region und in allen Jahreszeiten recht wild.

Die Mojave-Wüste ist eine der beliebtesten Tourismusstätten in Nordamerika, vor allem wegen des Glücksspielsstadt Las Vegas. Die Wüste ist auch bekannt für seine landschaftliche Schönheit, mit vier Nationalparks - Death Valley, Joshua Tree, Zion und Grand Canyon, welche alle in der Wüste oder angrenzend liegen. Lake Mead, Mohave und Havasu bieten Wassersport Erholung, und Sanddünen in der Region locken Off-Road-Enthusiasten. Hoover Dam ist ein beliebtes Touristenziel.

Neben den großen Nationalparks gibt es noch andere Bereiche die von touristische Interesse in der Wüste zeugen, wie der Big Morongo Canyon Preserve, die Spannweiten der Mojave-Wüste und Colorado, und der Red Rock Canyon National Conservation Area, 27 km westlich von Las Vegas.

Geisterstadt Rhyolite

25. April 2008
Geisterstadt Rhyolite 13

In Nevada existieren sehr viele Geisterstädte. Zirka 190 km (120 Meilen) nördlich von Las Vegas entfernt liegt Rhyolite, die damalige dritt größte Stadt Nevadas. Die Fahrt führt auf der US 95 durch die Nevada Wüste am Mount Charleston und Lee Canyon vorbei bis Beatty und danach die 374 in Richtung Death Valley bis zum Abzweig Rhyolite.
Viele Touristen und Besucher fahren mit ihren Fahrzeugen kurz durch die “Stadt” und fotografieren die bekanntesten Überreste. Doch wer etwas Zeit mitbringst, kann weitaus mehr erleben. Da es keine Gaststätte gibt, sollte genügend Verpflegung, insbesondere Wasser, mitgebracht werden. Einfach zu Fuß ein bis zwei Stunden durch Rhyolite streifen, genau alles betrachten und die Stadt beginnt zu leben.

1904 wurde an dieser Stelle erstmalig Gold gefunden. Aus anfänglich zwei Camps entstand in der Zeit von 1904 bis 1908 die Stadt Rhyolite mit über 10.000 Einwohner. Der erste Zug fuhr im Dezember 1906 in Rhyolite ein. Rhyolite hatte drei Bahnlinien die Bullfrog Goldfield Linie, den Tonopah Railroad & TIDEWATER und Las Vegas & Tonopah Railroad. Der Las Vegas & Tonopah Railroad führte direkt durch ein Wohngebiet, welches nicht angenehm für die Bewohner war. Aus Berichten dieser Zeit heißt es, das sogar die Wände wackelten, wenn der Zug vorbei fuhr. Heute erinnert nur noch ein Bahnhofsgebäude daran, das einst Züge bis hierher in die Wüste fuhren.

Der Großteil der Stadt waren einfache Holzhäuser, wovon fast alle nicht mehr existieren. Sehr schnell ist die Stadt gewachsen. Es entstand ein großes Schulhaus, fünfundvierzig Salons, ein Opernhaus, eine Reihe von Tanzsäle, ein Schlachthof, zwei Eisenbahn-Depots, ein Elektrizitätswerk, drei Zeitungen, Krankenhäuser und unzählige andere Gebäude.

Geisterstadt Rhyolite 15

Die Cook-Bank war das höchste Gebäude der Stadt und von überall sichtbar. Dieses Gebäude hatte Marmorböden aus Italien, Mahagoni-Holzarbeiten, elektrische Lichter, Telefon-und Sanitäranlagen. Die jetzige Ruine, zeigt nichts mehr von diesem glanzvollen Gebäude, gilt aber als das meist fotografierte Motiv. Interessant ist der Porter Brothers Store. Dieses Geschäft hatte zwei riesige Glasfenster wo die viele Waren präsentiert wurden. Hier konnten alle Dinge gekauft werden, außer Whiskey und anderen alkoholischen Getränken.
Während Rhyolite’s kurzem Ruhm, waren mehr als fünfundachtzig Bergbau-Unternehmen in den Hügeln rund um der Stadt aktiv. Viele Menschen aus allen Teilen der USA und der Welt zog es nach Rhyolite. So verwundert es auch nicht, dass einige aus Deutschland bzw. deutsch abstämmige Leute unter innen waren. Wasser war ein großer Mangel in dieser Gegend und am Anfang mussten die Menschen 3 - 5$ für ein Barrel pro Tag Wasser zahlen. Großes Aufsehen erregte Tom Kelly´s Bottle House, dass aus 30000 Flaschen (ungewaschene Flaschen, aufgrund der hohen Wasserkosten) gebaut wurde. 2005 wurde dieses Flaschen Haus erneut restauriert und ist eine beliebte Touristenattraktion. Zurück in das Jahr 1908. Die ersten Auswirkungen der USA Finanzkrise von 1907 erreichten Rhyolite im Frühjahr 1908. Viele Minen mussten geschlossen werden. So schnell wie die Menschen in die Stadt kamen, so schnell sind diese wieder weggezogen. 1910 gab nur noch 611 Einwohner in dieser Stadt.

Am 19. Mai 1905 eröffnete das erste Postamt und 1919 schloss das Postamt als letztes öffentliche Einrichtung. Die Stadt hat aufgehört zu existieren.

Nur einzelne Straßenschilder, Trümmer, Ruinen und verrostet Utensilien weisen darauf hin, das einst hier ein pulsierende Stadt war. In Laufe der Jahren wurde die Stadt abgetragen. Einen Großteil befindet sich in der 3 km entfernten Stadt Beatty. Zum Beispiel vom Schulgebäude wurde komplett das Dach, Fenster und die Holz Innenausstattung nach Beatty umgesetzt. In der Wüste Nevada wird alles recycelt.

Geisterstadt Rhyolite 02

1984 schuf der Belgische Künstler Charles Albert Szukalski (geboren 4. April 1945 in Furth im Wald Deutschland, gestorben 25. Januar 2000 in Antwerpen Belgien) während seines Aufenthalt im Westen der USA die Kunstwerke “The Last Supper” (Das letzte Abendmahl) und “Ghost Rider” (Geisterfahrer). Es handelt sich dabei um Geister Skulpturen aus gehärtetem Acryl. Diese sind nun die ständige Bewohner der Geisterstadt Rhyolite.

Rhyolite
Geisterstadt in Nevada
1904 - 1919
Bevölkerung 1908 über 10000

weitere Informationen im Web:
Bilder Rhyolite
Google Map
www.rhyolitesite.com
www.goldwellmuseum.org